Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 02/10
Magdeburg, den 8. Februar 2010
Bullerjahn begrüßt Einlenken der
CDU
Finanzminister Bullerjahn begrüßt die überraschende Einigung der CDU
zur Zukunft der Job-Center, die auch deshalb zustande gekommen war, weil einige
CDU-Ministerpräsidenten konsequent die Vorstellungen der
Bundesarbeitsministerin abgelehnt hatten.
Mit der Entscheidung für eine Grundgesetzänderung sei jetzt die
Voraussetzung geschaffen worden, dass es bei der zukünftigen Betreuung von
Langzeitarbeitslosen nicht zu chaotischen Verhältnissen kommt.
Es wäre niemandem, schon gar nicht den Betroffenen zu vermitteln
gewesen, dass in Zukunft zwei unterschiedliche Anlaufstellen zuständig sein
sollen.
Die SPD hatte bereits frühzeitig nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
eine Grundgesetzänderung gefordert, um die bewährte Betreuung von
Langzeitarbeitslosen aus einer Hand durch die Bundesagentur und die Kommunen
beibehalten zu können.
Deshalb wird das Einlenken der CDU jetzt begrüßt.
„Wir werden uns
den Vorschlag der Union genau ansehen und prüfen, ob damit tatsächlich optimale
Bedingungen für die Vermittlung und die Betreuung von Langzeitarbeitslosen
geschaffen werden können; denn das muss unser vorrangiges Ziel sein“, so Bullerjahn
im Hinblick auf das Verhandlungsangebot der Union
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