Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost - Pressemitteilung Nr.: 107/09

 

Dessau, den 6. Juli 2009

 

Vorläufiges Ermittlungsergebnis zur Entstehung der Brandverletzungen des 28-jährigen Asylbewerbers aus Möhlau

Seit dem 30.06.2009 führen Kriminalbeamte gleichlaufend Ermittlungen zu einem schwerverletzten 28-jährigen Asylbewerber aus Möhlau und einem Brandereignis eines Imbissverkaufs in Dessau-Roßlau.
Die bisher geführten Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und der Polizei zum Brand des Imbissverkaufs in Dessau-Roßlau haben zweifelsfrei ergeben, dass der Brand in der Nacht zum 30.06.2009 vorsätzlich mittels eines Brandbeschleunigers gelegt wurde. Kriminalbeamte konnten zudem am Brandort in Dessau-Roßlau im Imbissverkauf Spuren sichern, welche dem 28-jährigen Asylbewerber aus Möhlau zweifelsfrei zugeordnet werden konnten, der in der gleichen Nacht mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus in Bitterfeld eingeliefert wurde.
Diese vorläufigen Ermittlungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass sich der 28-Jährige zur Tatzeit am Brandort in Dessau-Roßlau befunden und sich dort seine schweren Brandverletzungen zugezogen haben könnte.
Die Ermittlungen zu den einzelnen Geschehensabläufen werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da der Gesundheitszustand des 28-Jährigen nach wie vor kritisch ist und eine Anhörung bisher nicht erfolgen konnte.
Eine politische Motivation ist nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht erkennbar.

Pieper
Pressesprecher
Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau

Moritz
Pressesprecher
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt-Ost

 

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