Die bisher geführten Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und der Polizei zum
Brand des Imbissverkaufs in Dessau-Roßlau haben zweifelsfrei ergeben,
dass der Brand in der Nacht zum 30.06.2009 vorsätzlich mittels eines
Brandbeschleunigers gelegt wurde. Kriminalbeamte konnten zudem am Brandort in
Dessau-Roßlau im Imbissverkauf Spuren sichern, welche dem 28-jährigen
Asylbewerber aus Möhlau zweifelsfrei zugeordnet werden konnten, der in der
gleichen Nacht mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus in Bitterfeld
eingeliefert wurde.
Diese vorläufigen Ermittlungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass sich der
28-Jährige zur Tatzeit am Brandort in Dessau-Roßlau befunden und sich
dort seine schweren Brandverletzungen zugezogen haben könnte.
Die Ermittlungen zu den einzelnen Geschehensabläufen werden noch einige Zeit in
Anspruch nehmen, da der Gesundheitszustand des 28-Jährigen nach wie vor
kritisch ist und eine Anhörung bisher nicht erfolgen konnte.
Eine politische Motivation ist nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht
erkennbar.
Pressesprecher
Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau
Pressesprecher
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt-Ost
Impressum:
Pressestelle
Kühnauer Straße 161
06846 Dessau
Tel: (0340) 6000-204
Fax: (0340) 6000-300
Mail:
presse.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de